
Der Bus kam um 8:15 Uhr an, um uns nach Wiesbaden zu fahren. Auf der Fahrt hatten wir viel Spaß. In Wiesbaden hat uns ein Mitarbeiter zum Hessischen Landtag geführt. Dort wurden wir begrüßt und mussten sogar durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Unsere Führung startete im Plenarsaal. Dort wurde uns etwas über Hessen erklärt. Wir wussten sogar schon, wer Astrid Wallmann und Boris Rhein sind, und haben damit unsere drei Landtagsführer ganz schön beeindruckt. Bevor es weiterging, haben wir noch ein Erinnerungsfoto gemacht und eine Landkarte sowie einen Flyer mit der Sitzordnung vom Plenarsaal bekommen. Bevor wir 180 Jahre zurückgereist sind, haben wir die Stenographieschrift kennengelernt (das ist eine Kurzschrift). Im Musiksaal haben wir zuerst gestaunt, weil alles mit Blattgold und großen Gemälden verziert war. Überall hingen Kerzen und Leuchter an den Wänden. Danach haben wir Karten mit Fotos bekommen und mussten herausfinden, wo im Raum das Foto aufgenommen wurde. Das hat Spaß gemacht. Am Ende sind wir noch in den alten Speisesaal gegangen und haben dort einen Kronleuchter mit 24.000 Kristallen gesehen. Der alte Dielenboden hat ganz schön geknarzt. Danach haben wir Michelle Kraft von der CDU getroffen. Wir haben ihr viele interessante Fragen gestellt, zum Beispiel: Wie lange bist du schon in der Politik? In welchen Ausschüssen bist du? Wie alt bist du? Wer ist dein Lieblingsspieler von Eintracht Frankfurt? Außerdem haben wir Frau Kraft gefragt, ob sie uns sagen kann, wie es mit der 30er-Zone in Ruttershausen weitergeht. Das war nämlich der Grund, warum sie uns eingeladen hat. Unseren Brief an den Bürgermeister und unser damit verbundenes Interesse an Demokratie und Politik fand sie total klasse und hat uns daraufhin in den Landtag nach Wiesbaden eingeladen. Frau Kraft hat uns auf alle Fragen eine Antwort gegeben und hält uns natürlich auf dem Laufenden, was die 30er-Zone in Ruttershausen angeht. Am Ende unseres Gesprächs haben wir Frau Kraft eine Erinnerungskarte gegeben und noch ein gemeinsames Foto gemacht. Zum Schluss haben wir uns auch bei den drei Führern bedankt und ganz viele Snacks, Pixi-Bücher und einen Leo Landtagslöwen bekommen. Wir sind dann zum Bus zurückgelaufen und wieder nach Lollar gefahren. Kurz vor Lollar standen wir noch einmal in einer Vollsperrung, aber das war irgendwie auch eine spannende Erfahrung, denn jetzt wissen wir alle, wie man eine Rettungsgasse richtig bildet und wofür sie gut ist.
Paul F., Henry B., Mohamad O., Emilian L. und Leonard T.









